Sprachtherapie
Der überwiegende Teil der Sprachtherapie findet im so genannten therapieimmanenten Unterricht statt. Das bedeutet: in allen Unterrichtsfächern erfolgt neben der Vermittlung der Unterrichtsinhalte eine Sprachförderung. Sprache spielt immer eine besondere Rolle im Unterricht - sogar, wenn eigentlich gerechnet oder gemalt wird.  

In der Praxis sieht das z.B. so aus:
Die Schüler
lernen im Leselehrgang einen neuen Buchstaben. Nun geht es nicht nur darum ihn lesen und schreiben zu können, sondern auch darum ihn genau zu hören und möglichst richtig auszusprechen. Ein "m" beispielsweise kann nur mit geschlossenen Lippen richtig gesprochen werden. Übungen, die die Muskeln in den Lippen stärken, können daher in den Unterricht einfließen.

Unter Umständen erhalten Schüler auch
additive Therapie. Hier findet unabhängig vom Unterrichtsthema eine individuelle Förderung einzelner Kinder oder Kleingruppen statt.
Wenn mann einige Buchstaben ... Ich will auch pusten Da kann man auch so ... ...

Auf diesem Bild hat ein Schüler eine mögliche Therapiesituation mit einer Pusteübung dargestellt.

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Unterricht